Leseprobe

Rezension von "arcturus"

"Die Bar..." habe ich zum ersten Mal gelesen. Zu einigen Beiträgen möchten wir gern unsere Erfahrung und ein Feed back in Kurzform geben.

1. Thorsten Dahmen: ON TARGET - IN TIME FUTURE
In seinem Beitrag bezieht sich der Autor unter anderem auch auf "Rückführungen" (S. 107 ff) am Beispiel der angegebenen VOX-Serie.
Als meine Gattin und ich 1995 mit der Reinkarnation (wobei sich unsere Klienten sehr wohl und überwiegend "an konkret persönliche Dinge erinnern", die "konkret und individuell sind") und den damit verbundenen Therapiemöglichkeiten begannen, ging es uns nicht um die Beweisbarkeit. Dass die Wissenschaftler damit heute noch Probleme haben, liegt m. E. an deren Beweisführung, da sie verlangen, dass die Phänomene sich ihren Methoden unterwerfen, stattdessen sie ihre Messmethoden individuell dem Untersuchungsobjekt anpassen. Aber darum soll es hier auch nicht gehen.
Eine Therapieform mit Rückführung, die wir 2001 kennen lernten, zeigte uns endlich eine dauerhafte Lösung von Problemen, deren Ursache in vergangenen Inkarnationen lagen. Dabei wird der Speicherplatz, an dem die Ursache lokalisiert wird, mit einer neuen Information programmiert.
Die Erlebnisse einer Rückführung nur auf RV zu reduzieren spricht für eine rein technisch orientierte Sichtweise. Der Beitrag von Kai Kinnert "Das Ende aller Einfälle" bringt sicherlich die umfassendere Einsicht.

2. Zum Beitrag von Leo Rödel (DAS BURN-OUT-SYNDROM).
Für uns ist es nachvollziehbar und einleuchtend, dass grundsätzlich beim RV vom Viewer-Team Energie aufgebracht werden muss. Wenn nach den vielen angegebenen Sitzungen der Akku des Viewers leer ist und sich Burn-out einstellt, ist dies ebenfalls logisch, da nun mal in einem Akku nicht unbegrenzt Energie zur Verfügung gestellt werden kann, wenn er nicht oder nur unvollständig wieder aufgeladen wird.
Von (Geist-)Heilern kennt man diese Indikatoren oder Krisenzeichen ebenfalls. Die Wissenden unter ihnen verbinden sich daher mit der Quelle, der universellen Energie (Gott oder wie immer man das nennen will), so dass sie vergleichsweise dem Anschluss an eine Steckdose unbegrenzt Energie erhalten. Diese und weitere Kenntnis sollte ein Viewer haben, wie im Beitrag von Kai Kinnert angesprochen.
3. Zu den Beiträgen von Kai Kinnert (DAS ENDE ALLER EINFÄLLE) und Stefan Klemenc (TARGET - UND PERSONENSCHUTZ.
In Bezug auf die "Abrechnung" mit RV sollte man die Kirche im Dorf lassen, denn was dem Einen sein Channeling & Co., ist für den Anderen eben RV. Die ganzheitliche Betrachtung (das "Wesen der Einheit") sollte im Vordergrund stehen. Uneingeschränkt kann ich daher dem Autor zustimmen, wenn man nur der Technik hörig und naiv RV betreibt. Die Besetzung mit Fremdenergien ist uns aus der Praxis bekannt. Wir haben dies in vielen Clearing-Fällen erfahren. RV ist genauso wenig eine Einbahnstraße wie das Internet. Allerdings setzen verantwortungsbewusste Web-User eine Firewall ein, wenn sie online gehen, um sich gegen unerwünschte Eindringlinge zu schützen. Und bei RV? Nada! Hier spaziert man munter und unbedarft in die Matrix und wundert sich über sein "verändertes" Leben danach ("...denn das macht Sie kaputt"). Es macht keinen Unterschied, ob ich Channeling, Hellsehen oder RV betreibe. Die Gefahr, fremde Energien einzufangen, ist immer gegeben.
Daher sollte RV nie "ohne Vernunft, Weisheit und Verstand" betrieben werden!

Aus Sicht des Datenschutzes möchte ich hier noch eine Anmerkung machen. Ausgenommen rein technischer Daten greift der Viewer auch personenbezogene Daten (dazu gehören alle Informationen, die die Identität einer natürlichen Person ausmachen, also auch Bilder, Handlungen, Aufenthaltsorte und Zustände) ab, die - auch post mortem immer noch für lange Zeit - dem Datenschutz unterliegen. Den moralischen und strafrechtlichen Zeigefinger möchte ich hier einmal beiseite lassen. I. d. R. sollten persönliche Daten geschützt sein. In der IT kennt man daher z. B. Zugriffsberechtigungen und Passwörter. Wie aber sind Daten in der Matrix geschützt? Greift der Viewer auf ungeschützte Daten zu, heißt das noch lange nicht, dass er es ungestraft tun kann. Missbraucht er die Daten (z. B. wegen persönlicher oder finanzieller Vorteile), wird er entsprechend das universelle Gesetz "Ursache und Wirkung" (oder "Was der Mensch sät ...") erfahren. Dabei können geschützte Daten einen massiven Gegenangriff auslösen, die das weitere Leben des Viewers unerträglich machen kann. In Clearings mussten wir Besetzungen erkennen, die nicht nur das Leben des Betroffenen elementar beeinflussten, sondern auch lebensbedrohliche Zustände hervorrufen konnten. In zwanzigjähriger Arbeit in der Psychiatrie haben Patienten mich sehr oft über Fremdbestimmung informiert, wobei auch in Einzelfällen der suizidale Gedanke oder ein bereits versuchter Suizid bestätigt wurde. Von "harmloseren" Fällen wissen wir auch, "dass es bei vielen Menschen kracht".
Dass auch der Schutz der eigenen Daten unerlässlich ist, versteht sich eigentlich von selbst, obwohl ich als Datenschutzbeauftragter sehr oft das Gegenteil erlebt habe. Wie sorglos viele Menschen mit ihren Daten umgehen und diese offen legen, braucht hier nicht weiter vertieft zu werden, da wir täglich damit konfrontiert sind.
Wie bereits im Beitrag von Stefan Klemenc dargelegt, ist die "einfache Maßnahme zum Schutz" zeitlich begrenzt; d.h. ich bin über den Zeitpunkt des auf mich gerichteten Viewens informiert. Auch die angegebene Möglichkeit der "Unsichtbarkeit" kann oder sollte nur temporär sein, da bei Dauerhaftigkeit (?) Gefahren anderer Art entstehen (und man vielleicht"tatsächlich wie Luft behandelt" wird).
Daten brauchen aber einen dauerhaften Schutz! In der neuen Ausgabe "Bar..." wird von Raik Fischer der Beruf des Remote "Deal" Viewers vorgestellt, der auch für Firmen, Unternehmensberatungen u. ä. recherchiert. Wenn wir davon ausgehen, dass künftig noch mehr Viewer in der Matrix auf der Jagd nach Daten jeglicher Art sind, die z. B. Führungskräfte unter die Lupe nehmen, so werden spätestens dann den Betroffenen die Schuppen von den Augen fallen, wenn sie auf Grund ihrer Bewerbungsangaben mit den RV-eruierten Daten konfrontiert werden. Weitere Möglichkeiten der "Schatzsuche" kann sich jeder selbst ausmalen. Vielleicht endet es ja wirklich so, wie Frank Köstler in seinem Szenario CHILL OUT entworfen hat.
Zurückkommend auf den dauerhaften Schutz unserer Daten hat Stefan Klemec schon einen wichtigen Beitrag geleistet. Wem das Schamanentum nicht liegt, findet Schutztechniken in anderen Bereichen, je nach Konfession, Kultur und Weltanschauung. Diese hier aufzuzählen würde aber den Rahmen sprengen.

arcturus


 

 

 

 

 


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